Messtechnik

Messtechnik

Belastungen sichtbar machen

Viele Belastungen in Innenräumen spüren wir nicht direkt. Manche werden erst dann wahrgenommen, wenn Beschwerden auftreten. Als baubiologischer Messtechniker ist es meine Aufgabe, diese unsichtbaren Einflüsse messbar zu machen: standardisiert, nachvollziehbar und auf Ihre Situation abgestimmt.

Warum Messtechnik notwendig ist.

Unsere Sinne reichen oft nicht aus, um relevante Störfaktoren im Wohnumfeld zu erkennen. Schimmel, Schadstoffe, „Elektrosmog“ oder bauliche Mängel können dauerhaft schädigend auf den Organismus wirken – auch ohne akute oder spezifische Symptome.

Ich arbeite mit professionellen, regelmäßig geprüften Mess- und Probenahmegeräten. Für Fachlaboren kooperiere ich mit unabhängigen, akkreditierten Fachlaboren. So kann ich valide und reproduzierbare Ergebnisse liefern, auf die Sie sich verlassen können.

Die drei Säulen der baubiologischen Messtechnik

Die drei Säulen der baubiologischen Messtechnik

1.

Felder, Wellen, Strahlung

Elektrische und magnetische Felder, ob durch Haushaltsstrom, Mobilfunk oder Bauteile, können den menschlichen Organismus belasten. Ich untersuche z. B.:

  • Niederfrequente Wechselfelder (z. B. durch Haushaltsstrom)
  • Hochfrequente Felder (z. B. WLAN, DECT, Mobilfunk)

  • Gleichfelder (z. B. durch PV-Anlagen, Baustahl)

  • Ionisierende Strahlung (z. B. Radon, Baumaterialien)

  • Farbspektren von Lichtquellen und Flimmern von Leuchtmitteln

  • Schallbelastung – auch außerhalb hörbarer Frequenzen

2.

Schadstoffe, Wohngifte, Raumklima

Ich ich prüfe und bewerte die Luft, Oberflächen oder Materialien auf:

  • VOCs (flüchtige organische Verbindungen)

  • Raumklima-Parameter wie Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Luftaustausch

  • Formaldehyd, Biozide, Holzschutzmittel

  • Schwermetalle und gesundheitsschädliche Fasern (z. B. Asbest, KMF)

3.

Pilze, Bakterien, Allergene

Feuchtigkeit, Baumängel und unzureichende Lüftung können mikrobiologische Belastungen begünstigen. Ich prüfe auf:

  • Schimmelpilze (aktiv & versteckt)

  • Bakterien bei Wasserschäden

  • Allergene im Hausstaub oder Material

  • Keimbelastung der Innenluft in Relation zur Außenluft

Und was passiert nach der Messung oder Probenahme?

Sofern ich die Messung oder Proben nicht selbst auswerten kann, sende ich sie an ein akkreditiertes Fachlabor zur Auswertung. Zu den Ergebnissen erstelle ich Ihnen einen baubiologischen Bericht oder ein Gutachten, in dem ich die Messergebnisse bewerte, verständlich erläutere und ggf. Sanierungsempfehlungen ausspreche.

Bei Bedarf vermittle ich Ihnen Fachfirmen oder begleite die Sanierung. Die Erfolgskontrolle kann abschließend durch eine sogenannte „Freimessung“ erfolgen.

Nach welchen Kriterien erfolgt die Bewertung?

Oberste Maßgabe ist immer der Mensch – also Sie. Wenn es Einflussgrößen gibt, die Ihnen Probleme bereiten, so versuche ich diese nachzuweisen, zu quantifizieren und Maßnahmen abzuleiten, Sie vor diesen Einflüssen zu schützen. Manchmal kann das leider auch bedeuten, die Wohnumgebung zu wechseln.

Sofern es nicht um akute Probleme geht, lege ich den Standard baubiologischer Messtechnik (Link) zugrunde. Dieser orientiert sich, soweit möglich, an der Natur als Vorbild, was die Einordnung von Belastungen anbelangt.

Sobald Interessen Dritter im Spiel sind (Vermieter, Arbeitgeber, Handwerker….), ist es wichtig allgemein anerkannte Standards zu verwenden, die jedoch je nach Rechtsraum variieren können (für Arbeitsplätze gelten z.B. häufig andere Grenzen als für Wohnräume). Hier halte ich mich natürlich an die anerkannten Regeln, führe jedoch auch strengere Beurteilungskriterien auf, sofern nachweislich schädliche Auswirkungen anzunehmen sind.

Sie haben den Verdacht auf eine Belastung oder möchten ein Objekt vor dem Kauf prüfen lassen?

Dann sprechen Sie mich gerne an – ich unterbreite Ihnen ein individuelles, transparentes Angebot.